In einem Interview mit dem Nachrichtensender i24 News vorige Woche berichtete der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu über seine jüngsten Erfolge im Kampf gegen den Iran, die Hisbollah und die Hamas. Er betonte seine Rolle als wichtigster Schiedsrichter und Entscheidungsträger in der israelischen Politik und Außenpolitik. Am auffälligsten waren jedoch seine Äußerungen zu Groß-Israel. In diesem Abschnitt überreichte der Interviewer Netanjahu ein Amulett (das nicht im Bild zu sehen war), auf dem offenbar eine Karte von Groß-Israel abgebildet war. Netanjahu sagte, er fühle sich „sehr stark” mit der Vision von Groß-Israel verbunden und glaube, dass er eine historische und spirituelle Mission habe…….

Herr Netanjahu sagt es ganz offen und unverhohlen. Darüber hinaus trägt die israelische Armee ihre Absichten ebenfalls ganz offensiv auf ihren Uniformen.

Und das ganze jetzt nochmal auf eine Karte transportiert, sieht das so aus.

 Das heißt, die „edlen, biblischen“ Absichten des Herrn und seinen Konsorten zielen darauf ab,         Palästina,           Libanon,               ¾ von Syrien,       ½ des Iraks und Saudi Arabien, Sinai und einen Teil Ägyptens und Kuweits zu annektieren. .

Das ist die Realität! 

Wenn man sich jetzt allein die Entwicklung in Israel/Palästina seit 1946 betrachtet, sieht man, dass den Worten Taten folgen!

Hier ein paar Fakten dazu...

Das Recht auf territoriale Integrität ist ein Grundpfeiler des Völkerrechts, festgeschrieben in Artikel 2(4) der UN-Charta, und garantiert die Unverletzlichkeit des Hoheitsgebietes, der Grenzen und der politischen Unabhängigkeit souveräner Staaten. Es verbietet anderen Staaten die Androhung oder Anwendung von Gewalt. Es ist eng mit dem Grundsatz der souveränen Gleichheit und dem Selbstbestimmungsrecht der Völker verknüpft.
Hier sind die zentralen rechtlichen Grundlagen:
•    Charta der Vereinten Nationen (UN-Charta): Dies ist das wichtigste Dokument.
o    Artikel 2 Absatz 4: Verpflichtet alle Mitglieder, in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Integrität oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete Androhung oder Anwendung von Gewalt zu unterlassen.
•    Völkergewohnheitsrecht: Die Unverletzlichkeit von Staatsgrenzen ist ein allgemein anerkanntes Prinzip, das auch unabhängig von schriftlichen Verträgen gilt.
•    Schlussakte von Helsinki (1975): Bestätigt im Rahmen der OSZE die Unverletzlichkeit der Grenzen und die territoriale Integrität der Teilnehmerstaaten.
•    Internationaler Gerichtshof (IGH): Die Rechtsprechung des IGH bestätigt regelmäßig die territoriale Integrität als fundamentales Prinzip.
•    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG): Indirekt geschützt durch das Prinzip der souveränen Gleichheit und das Verbot der Vorbereitung eines Angriffskrieges (Art. 26 GG).

Israel ist das am häufigsten durch UN-Resolutionen kritisierte Land. Allein zwischen 2015 und 2022 verabschiedete die UN-Generalversammlung 140 israelkritische Resolutionen. Der UN-Menschenrechtsrat verurteilte Israel zwischen 2006 und 2023 in 108 Fällen, was weit über den Verurteilungen anderer Staaten liegt. 
Statista +2
•    UN-Generalversammlung: Zwischen 2015 und 2022 wurden 140 Resolutionen zu Israel verabschiedet.
•    UN-Menschenrechtsrat: Im Zeitraum 2006-2023 wurden 108 Resolutionen gegen Israel erlassen, im Vergleich dazu nur 44 gegen Syrien.
•    Sicherheitsrat: Die USA haben ihr Vetorecht bis dato 42 Mal gegen Resolutionen eingesetzt, die gegen Israel gerichtet waren.
•    Aktuelle Entwicklung: Im Jahr 2025 wurden laut UN Watch 15 Resolutionen gegen Israel angenommen, während der Rest der Welt 11 solcher Resolutionen erhielt. 
Basierend auf verfügbaren Daten und Berichten lässt sich die Situation wie folgt zusammenfassen:
•    Hohe Anzahl an Verurteilungen: Israel ist der Staat, der am häufigsten von UN-Gremien kritisiert und verurteilt wird. Allein zwischen 2015 und 2024 hat die UN-Generalversammlung 173 Resolutionen gegen Israel angenommen.
•    Nichtbefolgung von Resolutionen: Kritiker und Menschenrechtsgruppen weisen darauf hin, dass Israel dutzende Resolutionen des Sicherheitsrates sowie Urteile des Internationalen Gerichtshofs (IGH) nicht umgesetzt hat, insbesondere in Bezug auf den Bau von Siedlungen, die Annexion von Gebieten (wie Ost-Jerusalem) und Besatzungspraktiken.
•    Provisorische Maßnahmen: Im Jahr 2024 forderte der IGH Israel auf, Maßnahmen zur Verhinderung von Handlungen zu ergreifen, die unter die Völkermordkonvention fallen, sowie humanitäre Hilfe in Gaza zu gewährleisten. Laut Berichten von Law4Palestine und anderen Quellen ist Israel diesen Forderungen nicht nachgekommen.
•    Ausnahmen: Es gibt Fälle, in denen Israel UN-Resolutionen umgesetzt oder mit UN-Organisationen zusammengearbeitet hat. Dies betrifft oft Resolutionen, die Sicherheitsabkommen mit Nachbarstaaten betreffen. 
Law for Palestine +4
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Israel eine sehr große Anzahl von UN-Resolutionen, die das Besatzungsregime und die Palästinensergebiete betreffen, über Jahrzehnte hinweg ignoriert oder nicht umgesetzt hat. Die israelische Regierung betrachtet viele dieser Resolutionen oft als voreingenommen.


2026 - Syrien:
•    Geografische Präsenz: Israelische Truppen und Fahrzeuge kontrollieren Teile der demilitarisierten Pufferzone und sind bis zu mehrere Kilometer in syrisches Gebiet (Quneitra) vorgedrungen. Dazu gehören Positionen um den Berg Hermon (Jabal al-Sheikh) und Dörfer wie Hader.
•    Ausbau der Infrastruktur: Satellitenbilder und Berichte bestätigen, dass Israel feste Militärbasen und befestigte Außenposten in dieser neuen "Sicherheitszone" errichtet hat.
•    Operationen: Die IDF führt regelmäßig Bodenoperationen durch, darunter Patrouillen, die Einrichtung von Checkpoints und Razzien in den südlichen Provinzen Daraa und Quneitra. Es kam auch im Februar 2026 zu Einfällen (Incursions) in syrisches Gebiet.
•    Sicherheitszone: Israel hat eine Sicherheitszone eingerichtet, die syrischen Truppen den Zugang bis zu 15 km von der Grenze verbietet und Luftangriffe bis zu 65 km tief in syrisches Gebiet, in Richtung Damaskus, ermöglicht.
Libanon:
In Bezug auf die militärische Präsenz Israels im Libanon im März 2026 sind folgende geografische Ausmaße relevant:
•    Tiefe der Bodenpräsenz: Israelische Truppen halten derzeit strategische Positionen in einer Tiefe von bis zu 5 Kilometern innerhalb des libanesischen Territoriums besetzt.
•    Ausdehnung der geplanten Pufferzone: Historisch und strategisch orientiert sich Israel bei der Errichtung von Sicherheitszonen an einer Tiefe von 5 bis 20 Kilometern ab der Grenze. Die aktuelle Operation zielt darauf ab, eine solche Zone entlang der gesamten Grenzlänge zu etablieren.
•    Länge der Frontlinie: Die Landgrenze zwischen Israel und dem Libanon, an der die Operationen stattfinden, erstreckt sich über insgesamt ca. 70 Kilometer.
•    Luftoperationen: Während die Bodentruppen auf den Süden begrenzt sind, erreichen israelische Luftangriffe Ziele im gesamten Libanon, einschließlich der Hauptstadt Beirut, die etwa 80 bis 90 Kilometer nördlich der Grenze liegt. 
Handelsblatt +9
Zur Nachhaltigkeit der aktionen kommen dann auch folgende Aktionen zum Einsatz:
Im Februar 2026 warfen libanesische Behörden und internationale Beobachter dem israelischen Militär vor, Glyphosat in hohen Konzentrationen über Grenzgebieten versprüht zu haben. Die betroffenen Gebiete lassen sich wie folgt quantifizieren: 
•    Länge entlang der Grenze: Laut Berichten des libanesischen Landwirtschaftsministeriums erstreckte sich das besprühte Gebiet über etwa 18 Kilometer entlang der Grenze im Südlibanon.
•    Gesamtfläche: Schätzungen zufolge wurden dabei rund 8,5 Quadratkilometer (ca. 850 Hektar) landwirtschaftliche Nutzflächen, Wälder und Weiden im Südlibanon und Teilen Syriens mit dem Herbizid bedeckt.
•    Tiefe der Einwirkung: Analysen des Roten Kreuzes zeigten Schäden an Nutzpflanzen bis zu einer Entfernung von 2.200 Metern vom Grenzzaun, wobei Felder in einer Zone von 100 bis 900 Metern teilweise vollständig zerstört wurden.
•    Konzentration: Die gemessenen Glyphosat-Konzentrationen in Boden- und Wasserproben lagen laut libanesischen Angaben um das 20- bis 50-fache über den üblicherweise in der Landwirtschaft akzeptierten Werten. 
tagesschau.de +4


Unter Berücksichtigung dieser Fakten, bekommen die aktuellen militärischen Aktionen schon einen anderen Geschmack, oder? 
Israel scheint einen Freifahrtschein zu haben, zu tun oder zu lassen, was immer es möchte und im wahrsten sinne des Wortes „ohne Rücksicht auf Verluste“.
Und die Weltgemeinschaft schaut zu! Herzlichen Glückwunsch!

 

Kapitalismus im Endstadium

Kolumne „Out of the box“

Früher stand Technologie für Fortschritt und Teilhabe. Heute ist die Zukunft zum privaten Sicherheitsprojekt der Reichen geworden. Frank Dopheide zeigt, wie wir sie zurückholen.
 „Je reicher jemand wird, desto weniger glaubt er an die Zukunft“, sagt Douglas Rushkoff, Professor für digitale Wirtschaft in New York, in seinem neuen Buch „Survival of the Richest“. Der Vordenker hat unsere Vorstellung von der Zukunft und Begriffe wie „viral gehen“ und „Digital Natives“ geformt. Nun beschreibt er einen massiven „Mindshift“ der Tech-Milliardäre.

Einst brachten Unternehmensgründer und -lenker menschliche Bedürfnisse und technologische Möglichkeiten zusammen und schufen so Fortschritt, große Unternehmen und große Vermögen.

Es war eine verheißungsvolle Zeit, als das Internet und die heute wertvollsten Konzerne des Planeten das Licht der Welt erblickten. Eine neue Ära, um den Einzelnen und die Menschheit zu ermächtigen. Das Internet als direkter Draht zu Märkten und Möglichkeiten und dem gesammelten Wissen der Menschheit – frei zugänglich für jedermann.

Eine weltumspannende Maschine, um die menschliche Intelligenz und Kreativität zu entfesseln. Das Silicon Valley machte sich ans Werk, um die Welt besser zu machen. „Think different“ und „Don’t do evil“ waren Versprechen, die Millionen Menschen und Milliarden Dollar bewegten. Es ging um die Zukunft und um alle. 

Doch die Logik der Finanzmärkte erstickte die romantischen Vorstellungen im Keim. Mit dem großen Geld kamen nicht die großen Möglichkeiten, sondern die großen Profite. Statt Menschen zu beflügeln, begann die Technologie, Menschen zu tracken, um ihr Verhalten berechen- und monetarisierbar zu machen. Einer Art Zeckenindustrie, die menschliche Aufmerksamkeit und Daten absaugt und meistbietend weiterverkauft. Die Zukunft mutierte zum Geschäftsmodell. Nun wendet sich die Tech-Elite vom Menschen ab. Der Mensch ist kostspielig, kompliziert und unkalkulierbar. Ihn zu ersetzen, verspricht große Profitsprünge. Kapitalismus next level. Der Kunde ist schon längst nicht mehr König, sondern nur noch User. Eine Art Übergangstechnologie, auf dem Weg zum Bot und in die Singularität – die neue Zeitrechnung, in der die Maschinen überlegen sind. Silicon-Valley-Ikone Ray Kurzweil schrieb schon vor 20 Jahren das passende Buch über diese nächste Stufe der Evolution: die Mensch-Technologie-Verschmelzung. Willkommen im Zeitalter des Transhumanismus.

So ist das Ziel der Tech-Milliardäre nicht mehr, die Realität zu verbessern, sondern ihr zu entkommen, sagt Rushkoff. Silicon Valley ist nicht länger auf Weltrettung programmiert, sondern auf der Flucht. Rette sich, wer es sich finanziell leisten kann. Das fängt schon in den eigenen vier Wänden an. Statt Smart Home ist heute Survival Architecture angesagt, um für den Weltuntergang gerüstet zu sein. Der Doomsday-Bunker als Signature Piece. Sicher ist sicher. Fragen Sie Mark Zuckerberg. 

Die Technologie wird zur Rettungskapsel in neue Welten: Metaverse, Marskolonie oder Kryonik (das Einfrieren nach dem Tod). Entstanden aus der Überzeugung, dass man mit unendlichen Mengen an Geld, Daten und Serverkapazitäten selbst Naturgesetze aushebeln kann – inklusive Schwerkraft, Klimawandel und den eigenen Tod. Doch was passiert mit der Zukunft, wenn selbst die reichsten und wirkmächtigsten Menschen den Glauben an sie verloren haben? Wenn sich eine Wirtschaftselite aus der Welt ausloggt, statt sie zu gestalten? Der Tech-Milliardär flieht auf den Mars, der deutsche Topmanager in die Quartalszahlen. Selbst Gründer starten ihr Unternehmen heute gern mit einem Exit-Plan. Wer denkt heute noch in Generationen? Allerdings kann mit keiner Dividende der Welt eine verlorene Zukunft zurückgekauft werden. Aber anders als die Schwerkraft ist der Kapitalismus keine Naturgewalt, die in alle Ewigkeit wirkt.

Wir sollten dem amerikanischen Narrativ nicht auf den Leim gehen. Die Zukunft ist kein Planet, auf den man flieht. Sie ist ein Ort, den wir erschaffen. „Nach mir die Sintflut“ ist kein Rettungsplan, nicht einmal für die Flüchtigen. Kein Ort auf der Erde ist so tot wie der Mars: minus 70 Grad, kein Sauerstoff, kein Wasser, kein Grün, aber jede Menge tödlicher Sonneneinstrahlung.

Zum Wesen der Zukunft gehört es, dass sie noch nicht geschrieben ist. Wir wissen, was zu tun ist, und haben die Technologie dazu. Es braucht keine Innovation, die Rendite steigert, sondern Türen öffnet. Denken wir die Zukunft nicht ohne den Menschen. Der Mensch ist kein Systemfehler, sondern ein besonderes Wesen. 

Wenn ein Sturm aufzieht, gehören Kapitän, Crew und alle Mann an Deck, nicht in den Fluchtwagen. Und bündeln wir unsere Kräfte. Die Initiative „Made for Germany“ mit über 100 Unternehmen und 800 Milliarden Euro Investitionen ist ein guter Start. Die Zukunft wird es uns danken.

 


 

Philosophin Ina Schmidt über das Denken in unsicheren Zeiten

Das Gespräch führte Verena Gonsch.

.....Frau Schmidt, fangen wir mal von vorne an. Ich bin überwältigt von allen schlechten Nachrichten und will mir zum Beispiel über den Ukraine-Krieg eine Meinung bilden. Jetzt mache ich das Internet auf und da sind 25 Deutungsmöglichkeiten. Geht es erstmal darum, auch einen Schritt zurückzutreten und zu gucken, worum geht es hier eigentlich?

Ina Schmidt: Ich glaube, es geht dringend darum, einen Schritt zurückzutreten. Die Frage ist nur, wovon. Also von der Emotionalität vielleicht, mit der ich bestimmte Themen betrachte oder auch von dem dringenden Bedürfnis, dass da irgendetwas ganz, ganz schnell zu Ende gehen soll. Also gerade ein Krieg. Natürlich wollen die meisten von uns, dass dieser Krieg in irgendeiner Weise beendet wird. Die Frage ist nur, wie, auf welche Weise, mit welchen Beteiligungen, unter welchen Bedingungen und so weiter. Es stellen sich ja sofort Fragen in dem Moment, in dem ich mir klar darüber werde, was ich da eigentlich gerade so dringend möchte, was vielleicht eine Sehnsucht ist, was mir Angst macht, was mich verunsichert. 

Was oft fehlt, ist der Schritt davor: Was weiß ich eigentlich darüber? Bin ich überhaupt in der Lage, mir eine Meinung zu bilden? Was ist überhaupt eine Meinung? Im Gespräch stelle ich häufig genug fest, dass Menschen Dinge einfach behaupten. Oder sich selbst zum Maß aller Dinge erklären oder bestimmte Kriterien für gesichert halten, die es vielleicht gar nicht sind. .....

"Die Mär vom sozialen Aufstieg..."

Das Bauchgefühl sagte es schon immer. Jedoch wird man für solche Aussagen gerne als Opfer, Kommunist oder Verschwörungstheoretiker diskreditiert.

Diese Studie untermauert nun das, was viele schon lange glauben. Die Reichen und Mächtigen bleiben unter sich. Geld kommt zu Geld und Macht bleibt bei Macht.

Die offene Leistungsgesellschaft ist ein Trug.  Malen wir einmal ein Bild:

Ein Kind, welches in eine reiche, einflussreiche Familie geboren wird, hat direkte Vorbilder, die zeigen was man lesen muss, welche Schule man besucht, welche Hobbies man ausübt und wie man sich als erfolgreicher Mensch verhält. Zudem hat es ein finanzielles Backup, dass bei einem Scheitern greift. Diese Menschen haben Connection zu anderen einflussreichen Menschen, die sich gegenseitig den Rücken stärken.

Natürlich wird einem hierzulande nicht verwehrt zu studieren, sich selbstständig zu machen oder zu investieren.

Aber wieviel schwerer ist es aus einem Arbeiterhaushalt heraus, das Abitur zu machen, zu studieren, keine finanzielle Absicherung zu haben, geschweige denn Leute um sich herum zu haben, die einen richtig unterstützen, motivieren oder zeigen, wie es funktioniert.

All das soll aber auf keinen Fall ein Grund, Ausrede oder Entschuldigung sein, seine Visionen nicht zu realisieren. Es ist halt nur mühsamer. Ich empfehle „Jim Rohn“.

Wie sieht unsere Gesellschaft 2100 aus?

Den kompletten Artikel gibt es wieder über den Link am Ende

Und wieder einmal bestätigt sich das, was der gesunde Menschenverstand einem schon lange sagt.

"Das Wirtschaft nicht Lebensinhalt sein darf, ist der Menschheit von allen ihren großen Lehrern gesagt worden; dass sie es nicht sein kann, zeigt sich heute." Erich Fromm

Die Rechnung, dass immer mehr Menschen immer mehr Ressourcen verbrauchen, um noch reicher zu werden oder mehr Macht zu haben, kann nicht aufgehen. Der moderne Kapitalismus ist am Ende. Der denkende Mensch weiß es schon lange. Schneller, besser, weiter hat ein Ablaufdatum.

Noch immer ist die wirtschaftliche Macht und Einfluss zu groß, als dass vernünftige Menschen die Wende einläuten. Wir sind ein Land, das seine Interessen ausschließlich der Wirtschaft unterwirft. Und damit stehen wir nicht alleine. Die ganze westliche Welt tut es uns gleich oder umgekehrt.

Wenn wir nicht JETZT umdenken, haben wir unseren Wohlstand, Gesundheit und Frieden verspielt.

„…..„The Giant Leap“ als Ausweg

  1. .Armut überwinden – mit internationalen Schuldenerlassen, Bildungsoffensiven und besseren Chancen im globalen Süden.
  2. Ungleichheit abbauen – durch gerechtere Steuerpolitik, Umverteilung und eine globale Grunddividende.
  3. Frauen stärken – etwa durch bessere Gesundheitsversorgung, mehr Zugang zu Bildung und fairen Löhnen.
  4. Ernährungssysteme umbauen – mit weniger Lebensmittelverschwendung, weniger Fleischkonsum und nachhaltiger Landwirtschaft.
  5. Energiewende vorantreiben – durch massiven Ausbau erneuerbarer Energien, höhere Effizienz und Technologien zur CO2-Reduktion.“

Ich hätte dazu noch die ein oder andere Idee… aber sei es drum. Das wäre ein Anfang.

Die AFD – ein paar Fakten zu einer Partei, die es gerade in Deutschland nicht geben sollte

…Parteifunktionäre werden nicht mehr aus der Basis gewählt, sondern in vorab-Hinterzimmer-Gesprächen bestimmt….

Von wegen kein Gehalt als Parteivorsitzender und Ehrenamt und so….. 12.000 € aus Steuermitteln über Fraktionsvorsitz plus 12.000 € als Bundestagsabgeordneter…. Wohl gemerkt pro Person und pro Monat. „Aufrichtige Menschen des Volkes“. 

Das ist mehr als ein Chefarztgehalt, der aber dafür zumindest 10 Jahr studiert und Verantwortung für die menschliche Gesundheit und sein Handeln trägt.

Andere Meinungen innerhalb der Partei werden mit Erpressung, Bestechung und Repressalien geahndet; auch gegen die Familien! Da kommt einem doch glatt die Bezeichnung „mafiöse Strukturen“ in den Sinn.

Darüber hinaus kommen manipulative, sektenähnliche Gehirnwäsche hinzu, die Menschen von ihrem Umfeld isolieren und auf die „Gemeinschaft der AFD“ einschwören. 

Kennt Ihr „die Welle“?   Die Welle (Roman) – Wikipedia

Wacht endlich auf!!!!!

Der gesamt Artikel ist über den Link zu lesen.

 

Der moderne Kolonialismus

…von 1492 (Christoph Kolumbus) bis 2025 der heutigen Entwicklungshilfe…

Die westliche Welt bedient sich seit über 500 Jahren der Länder, Schätze und Menschen anderer Kulturen in der wahnsinnigen Überzeugung, diesen überlegen zu sein und das Recht dazu zu haben.

Wir beuten die Menschen und die Länder aus, versklavten sie und verwehrten ihnen das Recht auf Freiheit, Bildung und vielem mehr.

Der offizielle Wortlaut besagt, dass man die letzten Kolonien Mitte des 20. Jahrhundert ihrer Eigenverantwortung übergab. 

Wenn man genauer hinsieht, stimmt das nicht…

Wie sieht es mit den Ländern aus, die für den Westen von Bedeutung sind, weil sie reich an Bodenschätzen sind oder eine geopolitisch, strategisch wichtige Lage haben? 

Hat man nicht in der ganzen arabischen, afrikanischen und auch südamerikanischen Welt versucht Menschen in dortige Machtpositionen zu setzen, die die Belange des Westens weiterhin decken?

Diese tyrannisierten das Volk, bereicherten sich und führten Stellvertreterkriege.

Sicher nicht, um dem eigenen Volk Freiheit oder Wohlstand zu bescheren. 

Man nahm und nimmt bewusst in Kauf, dass diese Diktatoren sind und das Volk drangsalieren.

Und wie sieht es mit unserer viel gelobten Entwicklungshilfe aus?

Man steckt viel, sehr viel Geld in Projekte, die augenscheinlich lobenswert sind. Und sicher gibt es hier und da auch Aktionen, die etwas Weitsicht vermuten lassen.

Aber das Gros des Geldes fließt in die Bürokratie, die Menschen, die am „Reißbrett“ sitzen, jenseits der Realität planen und die Zeit auf Kosten des Staates und der bedürftigen Menschen totschlagen. Sie kleben Pflaster auf die Bedürftigkeit der armen Länder.

Es sind kaum Maßnahmen, die die Menschen befähigt, ihr Leben und ihre Familie dauerhaft zu ernähren oder Bildung zu verschaffen. Sie können mit dieser Hilfe nicht selbstständig werden oder ihre Gesellschaft unabhängig aufbauen, sondern bleiben in der Abhängigkeit des Westens.

Diese Länder müssten nicht arm sein, wenn man sie dazu befähigen würde, ihre Ressourcen sinnvoll und gewinnbringend zu nutzen.

Das jedoch will man nicht, denn es bedeute Konkurrenz, weniger Absatzmärkte usw.

Wie selbstgefällig und arrogant sind wir, dass wir uns anmaßen über fremde Kulturen, Gesellschaften oder Religion zu urteilen und ihnen unsere Denkmuster aufzuzwingen.

 „Denn nur allein die westliche Welt hat den „Stein der Weisen“ entdeckt und weiß wie die Welt zu funktionieren hat und soll.“

Hier gilt es mal drüber nachzudenken…..

Bloß nicht selber denken! Willkommen in der neuen Staatsgläubigkeit

Artikel von Julia Ruhs

Ein Artikel, der einen den Glauben an die Menschheit nicht verlieren lässt. Es gibt sie noch, die Menschen, die ihren eigenen Verstand einsetzen. Ich hoffe, dass dies ein Anreiz für andere ist, es ihr gleich zu tun.

Hier ein Ausschnitt.... den gesamten Artikel könnt Ihr über den Link lesen.

Neue Staatsgläubigkeit: Corona-Pandemie hat Deutschland verändert

Ich vermute, die Corona-Pandemie ist schuld. Noch nie hat der Staat in der Bundesrepublik so durchregiert wie damals. Plötzlich konnte es einigen auch links der Mitte nicht genug Polizei auf den Straßen geben, um Corona-Demonstrationen aufzulösen. Bürgerrechte waren plötzlich eher nebensächlich – solange es gegen die Richtigen, also die „Schwurbler“ ging. Hier wuchs die neue Staatsgläubigkeit. 

 

Schnell hatte man damals außerdem eine neue Instanz gefunden, an die man das Denken delegieren konnte: „die Wissenschaft“. Die weiß alles besser, da sitzen die Profis. „Hört auf die Wissenschaft!“ wurde zum Schlachtruf, wie zuvor schon in der Klimadebatte. 

Erschreckende Entwicklung: Die neue Bequemlichkeit des Denkens

Das Erstaunliche, ja Erschreckende: Viele scheinen genau das gut zu finden. Sie wollen einen Staat, der ihnen sagt, wie Demokratie funktionieren muss. Einen Verfassungsschutz, der für sie beurteilt, ob die AfD rechtsextremistisch ist. Eine Wissenschaft, die verkündet, welche Maßnahmen richtig sind. Medien, die ihnen sagen, was sie wissen sollen, und nicht, was sie wissen wollen. Instanzen, die ihnen die Denkarbeit abnehmen. Nach dem Motto: Der Staat weiß, was gut ist. Die Medien wissen, was wichtig ist. Die Wissenschaft weiß, was wahr ist.

„Hör auf, alles hinzunehmen und blind zu glauben, was der Staat, die Kirche, die Lehrer, selbst Wissenschaftler und Experten dir sagen, und denk selbst nach.“ Das ist der Kernsatz des aufgeklärten Denkens. Immanuel Kant hat es nur etwas komplizierter ausgedrückt. Heißt: Es sollte immer auch der eigene Kopf sein, der durchcheckt, was man von etwas hält. 

Man darf auch mal wieder Geheimdienste kritisch hinterfragen. Das ist eine urlinke Position, keine der Rechten. Scheint ganz so, als wären es mittlerweile Menschen links der Mitte, die dringend etwas antiautoritäre Erziehung nötig hätten. 

Israel in Gaza, Libanon und Syrien

Die Fakten des Artikels, den Ihr in Gänze über den Link lesen könnt, sind:

Israel besetzt den Gazastreifen, den Südlibanon und Südwesten von Syrien und will dort bleiben.

In der Tat gab es ursprüngliche Gründe, die eine Reaktion Israels bedurfte (Hamas -und Hisbollah-Anschläge). Zu der Un-verhältnismäßigkeit der israelischen Reaktion hatte ich bereits geschrieben.

Das jedoch ein Staat sich des Territoriums eines fremden Nachbarlandes bemächtigt, das mit kruden Begründungen untermauert, sich unerschütterlich im Recht sieht und niemand etwas dazu sagt, ist „next-level-shi*“

Kommt einem diese Situation nicht irgendwie bekannt vor?

Staat greift anderen Staat unter nicht ganz koscheren Behauptungen an und besetzt und beansprucht Gebiete? Also mir fiel da schon so ganz spontan die Ukraine ein. In diesem Fall wird Russland ja für all seine Taten, Absichten und Äußerungen „ans Kreuz genagelt“.

Und was passiert im nahen Osten? Hier darf man ungestraft dasselbe tun. Bildet Euch Eure eigene Meinung dazu.

Medien - Nachrichten - Informationen

Um sich eine Meinung bilden zu können, sollte man relativ ausgewogene Informationen recherchieren können. Das ist in der heutigen Zeit sowohl einfach als auch schwer. Es gibt ein Überangebot an News aus allen Ecken. Diese beinhalten aber auch sehr viele Fakenews, sind nicht gut recherchiert oder stellen nur die Meinung einer Person oder Gruppe dar.

Auch mir geht es nicht anders. Im analogen Zeitalter hatte man eine Zeitung die linksorientiert war und eine aus dem konservativen Feld. Mischte man die Infos, kam man ungefähr auf einen realistischen Inhalt.

Es dominieren 3 große Verlagsgruppen.

Die Verlage Bertelsmann, Springer und Burda haben sich den Markt aufgeteilt. Bertelsmann sagt man eine neoliberale Richtung aus, was heißen soll, dass sie eine freie Marktwirtschaft befürworten und demnach Vertreter des Kapitalismus sind.

Der Springer-Verlag wird konservativ bis rechts zugeordnet.

Und auch der Burdaverlag wird eher ins liberale / konservative Spektrum sortiert.

Davon ausgehend ist es schonmal schwierig eine andere Gesinnung als die des liberalen und/oder rechten Konservatismus zu konsumieren.

Der Spiegel scheint immer noch ein Gegengewicht zu sein. Soll heißen, dass sie Ungereimtheiten der Politik aufdecken wollen, der Lobbyarbeit entgegenwirken und sich links von der Mitte positionieren.

Dann gibt es noch die Zeitung „der Freitag“, die laut eigenen Angaben linksorientiert ist. Spiegel und der Freitag werden vom Verlag Augstein aufgelegt. 

Aber leider versuchen die „Großen“ indirekt durch Anteilskäufe Einfluss zu nehmen.

Was soll einem das jetzt sagen?

Information zu Themen, die einem wichtig sind, die das Leben und die Gesellschaft beeinträchtigen, die das Wahlverhalten beeinflussen usw., sollte man gut recherchieren. Dafür liest man Informationen aus alles Spektren und versucht die reine Information, ohne manipulative Kommentare, herauszufiltern. Danach beginnt der eigene Denkprozess. 

Was ist für mich, meine Familie, die Gesellschaft, das Land, die Natur, den Frieden usw. wichtig?

Sollte ich vielleicht zu einem bestimmten Thema nochmal etwas nachlesen oder mich mit jemanden austauschen?

Im Anschluss daran hat am im besten Fall eine Meinung zu einem Thema, die nicht auf konsumierten Schlagzeilen der Mainstream basiert.

Über das Allgemeine hinaus...

Nordstream2 
Man nannte sie Verschwörungstheoretiker. Sie wurden mundtot gemacht, diskreditiert oder einfach entlassen. Die Politik wusste davon. Und auch heute, Jahre danach, hört man nur beiläufig etwas davon, dass die Ukraine mit oder ohne Unterstützung einflussreicher Staaten die Pipeline Nordstream 2 sabotierte. 

Rein faktisch war das ein Druckmittel, Deutschland in die Spur zu bekommen zu Beginn des Ukrainekrieges.

Es wurden Kriege für weniger geführt, Sanktionen für weniger durchgesetzt und Menschen für weniger verhaftet.

Was soll man dazu sagen? Sagt überhaupt einer was dazu? Ein fremder Staat zerstört ein 10 Milliarden Euro Projekt und keiner regt sich auf? Nein, Deutschland schickt dann mal bis dato rund 37 Milliarden Euro um einen sinnlosen Krieg weiter zu führen.

Die Politik entbehrt jeden Menschenverstand. Oder haben diese Leute ein Wissen, welches sie mit dem gemeinen Volk nicht teilen wollen oder können? Das jedoch ist reine Spekulation.

Über das Allgemeine hinaus...

Ein kurzer Ausflug in den Gazastreifen
Gaza/ Westjordanland / Palästina hat eine schwierige Geschichte, die sich nicht in ein paar Sätzen abbilden lässt. Hier ein paar Fakten und Seiten, die Euch vielleicht bei Interesse etwas erhellen.

Die Bevölkerung im Gazastreifen beträgt ca. 2,1 Mio Menschen, wovon die Hälfte Kinder sind.

Bei einer Fläche von 365 qm sind das 5.829 Einwohner pro qm; vergleichbar mit Caracas 5.847 oder Nairobi 5.973 oder Madrid 6.006.

Eine chronologische Abfolge der zeitlichen Ereignisse findet Ihr hier. Die Seite Friedensbildung-BW bietet tatsächlich gute und relativ wertfreie Infos zu Konfliktfeldern und ihren Parteien.

Nahostkonflikt zwischen Israel und Palästinensern - 2024 aktuelles Konfliktporträt - Konfliktanalyse - Zusammenfassung - einfach erklärt - Konflikt Israel Hamas Hisbollah - Nahostkonflikt einfach erklärt für Schüler - Friedensbildung

Nun kurz zum aktuellen Israel-Gaza Konflikt:

Die Tat der Hamas am 07.10.23, losgelöst vom geschichtlichen Hergang, ist nicht zu entschuldigen. Es starben ca 1.200 israelische Menschen und ca. 5.431 wurden verletzt.

Israels Armee hat daraufhin bis dato 50.144 palästinensische Menschen getötet und 113.704 verletzt. Stehen die Zahlen in einer Verhältnismäßigkeit? Ist 1 Israeli so viel wert wie 50 Palästinenser? Auch dass Netanjahu zusammen mit seinem palästinensischen Pendent vom IStGH ein verurteilter Kriegsverbrecher ist, scheint die westliche Welt nicht zu stören oder daran zu hindern weiterhin mit ihm zu verhandeln. 

Was sind Werte?

Welche Werte haben wir in Deutschland, im Westen und der Welt?

Definitionen lauten

  • Werte beschreiben, was Dir wichtig ist, in der Art und Weise, wie Du Dein Leben führen willst.
  • Sie geben dem Leben Orientierung, stiften Sinn, sind die Grundlage für Überzeugungen. Darüber hinaus beeinflussen sie die eigenen Entscheidungen, Handlungen und Verhaltensweisen und prägen das Leben, das man führen möchten.

Deutsche Werte

Pünktlichkeit, Sparsamkeit, Direktheit, Effizienz, Achtung vor Menschenrechte, das Staatsystem, Höflichkeit, Fleiß, Ordnung, Toleranz, Gerechtigkeit

Allgemeine Werte der westlichen Welt:

die Bürger- und Menschenrechte garantieren, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Gleichheit, Gewaltenteilung, Individualismus und Toleranz, liberale Demokratie 

Werte im Islam:

Gutes zu tun, freundlich, hilfsbereit, geduldig und selbstlos zu sein und nicht schlecht über andere zu sprechen – ja nicht einmal schlecht über sie zu denken. Ehrlichkeit, Kinder gut zu erziehen, harte Arbeit, Gerechtigkeit, Respekt vor Eltern und Älteren, das Einhalten von Versprechen und die Kontrolle des eigenen Zorns

Russische Werte:

Selbstbestimmung, Anregung, Hedonismus (das private Glück in der dauerhaften Erfüllung individueller physischer und psychischer Lust), Leistung, Macht, Sicherheit, Konformität, Tradition, Güte und Universalismus (Der Universalismus behauptet, dass es objektiv richtige oder falsche moralische Urteile und Haltungen gibt, die für alle Menschen gelten.). Die russische Kultur ist im Kern nicht individualistisch.

Asiatische Werte:

Fleiß, Sparsamkeit sowie die Anerkennung von Autorität und Gemeinschaft Die Bedeutung von Familie und Bildung; Streben nach Harmonie und Konsens sowie die Ablehnung von Konfrontation und Konflikt. Der Einzelne als Teil einer größeren Gemeinschaft. Die Rechte und Interessen dieser Gemeinschaft wurden über die des Individuums gestellt. Und der Staat sollte die Interessen der Gemeinschaft, der Nation definieren und repräsentieren

Seht Ihr ein Problem zwischen diesen Werten?

Islamische Werte sind in jeder Hinsicht mit den Deutschen vereinbar, oder?

Während russische und asiatische Werte teils ähnlich, aber andererseits sehr unterschiedlich sind, weil sie die Gemeinschaft über den Einzelnen stellen.

Was triggert daher Deutschen bei den Orientalen so?

Wen störts, wenn muslimische Frauen ein Kopftuch tragen oder Männer einen Bart. Stören wir uns an Hippies, Spießern, Punks, freizügig gekleidete oder betrunkene Menschen?  Sagt man den Baptisten; zieht kurze Röcke an oder den Nonnen, zieht Eure Kopfbedeckung aus?

Solange der Mensch niemanden belästigt oder schlechtes tut, ist das seine persönliche Entscheidung und Freiheit. 

 

Schaut mal ins Grundgesetz: Artikel 2.1  oder 4.1

Deutscher Bundestag - I. Die Grundrechte

Und auch in der Medizin gilt: Erst wenn eine Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt, darf man eingreifen.

Psychisch-Kranken-Gesetz – Wikipedia

 

Es gibt unter den "Bio-Deutschen" ebenso Menschen, die unhöflich sind, schlechte Dinge tun und nicht arbeiten wollen. 

Ist das besser, entschuldbarer oder gesetzeskonform?

Also was ist also das Problem?

 

Sämtliche Medien verkaufen Schlagzeilen und sind ausschließlich profitorientiert.

Es handelt sich nicht um sachliche Berichterstattung, sondern reine Gier und Manipulation.

 

Lasst Euch nicht von den ewig schlechten, negativen oder reißerischen Schlagzeilen übermannen. 

Geht einen Schritt zurück und nutzt Euren eigenen Kopf, um nachzudenken.

Bildet Euch Eure eigene Meinung, recherchiert über Themen, die Euch wichtig sind.

Hinterfragt Eure Meinung und die Meinung andere? 

Woher haben die Besser- oder Alleswisser dieses oder jenes Wissen? 

Aus der Bildzeitung?!

 

Schlechte Bildung für deutsche und ausländische Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene sind meines Erachtens das Grundübel der meisten Probleme.

Jeder hat das Recht, die Pflicht und die Option sich zu informieren. Wenn ich eine Meinung vertrete, sollte sie auf einer soliden Grundlage basieren und nicht nur auf einem Gefühl, der Meinung der Mainstream oder des Nachbarn. 

Jeder ist hier zu Lande in der Lage zu lesen und zu sprechen. Nutzt diese Fähigkeit.

 

Was läuft bei den Einwanderern /Flüchtlingen schief:

Keine Perspektive - Falsche Integration – gut gemeinte Hilfe, die keine ist, weil sie den Menschen die Eigenverantwortung nimmt?

Was wäre möglich?

Behandelt sie höflich und gebt ihnen direkt Aufgaben und Arbeit.

Die ein oder andere Erklärung zu unserem System wäre sicher auch hilfreich, um zu verstehen warum die Dinge so sind wie sie sind und es sich bewährt hat.

Die meisten Ankömmlinge sind hochmotiviert, direkt zu arbeiten oder zu lernen und werden erst durch die ewig langen bürokratischen Prozedere, lethargisch und kommen mit den falschen Menschen und Gewohnheiten in Kontakt.

 

Ladet sie zu Veranstaltungen ein, sprecht mit ihnen, gebt Ihnen Ausbildungsplätze und Jobs.

 

Quelle: Flüchtlinge vor Ort in die Gesellschaft integrieren: Deutscher Städtetag

Neue, gute, gerechte, ideale Gesellschaft

Viele klugen Köpfe denken seit Jahrhunderten darüber nach und tun dies immer noch.

Utopie oder Realistisch?

Grundsätzlich heißt es ja heutzutage „Think Big, Work Smart, Make it happen”.    

Warum soll das nur für die Wirtschaft oder Arbeit gelten? 

Warum sollte es nicht auch für gesellschaftliche oder Non-Profit-Ideen funktionieren?

Hier einige Textausschnitte und Denkansätze:

  • "In einer idealen Gesellschaft sollten Gleichheit und soziale Gerechtigkeit an erster Stelle stehen. Dies bedeutet, allen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder ihrem sozioökonomischen Status gleiche Chancen zu gewährleisten."

"Eine ideale Gemeinschaft ist ein Ort, an dem Ihre Rasse, sexuelle Orientierung und Ihre Überzeugungen nicht verurteilt, sondern berücksichtigt und akzeptiert werden. Ein Ort, an dem Dienstleistungen, die das tägliche Leben erleichtern, in Reichweite sind. Ein Ort, an dem Gotteshäuser, Bildung und Freizeitaktivitäten für alle zugänglich sind."

  • "Eine wohlgeordnete Gesellschaft ist eine Gesellschaft, in der wir alle dieselben Gerechtigkeitsprinzipien akzeptieren und in der die grundlegenden Institutionen unserer Gesellschaft durch diese Prinzipien geregelt werden. "

"Eine Gute Gesellschaft basiere auch auf Werten wie sozialer Ordnung, gegenseitiger Verantwortung und Fürsorge. Es bedürfe einer Balance zwischen Staat, Markt und Gemeinschaft. Die Rolle von Gemeinschaften sei bisher vernachlässigt worden."

  • "Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität werden als drei Grundwerte betrachtet,  Innovation und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft (Gewerkschaften und Facharbeiter), Kapitalismuskritik, soziale Gerechtigkeit, Verteilung von Macht, Chancen, Einkommen und Vermögen (Sozialverbände und Geringverdiener) und Wachstumskritik, ökologische Nachhaltigkeit, globale Gerechtigkeit (soziale Bewegungen und akademische Mittelschicht). Alle setzen hierbei auf universalistische staatliche Lösungen und auf eine Demokratie, an der die Bürger aktiv mitwirken. Weil auch in der Guten Gesellschaft die Menschen nicht rundum gut sind, wird es weiterhin Gesetze und Justiz brauchen. "

"Eine Gesellschaft sollte danach streben, die Grundbedürfnisse ihrer Bevölkerung zu erfüllen. Dazu gehört auch der Zugang zu hochwertiger Bildung, Gesundheitsversorgung, Technologie und Beschäftigungsmöglichkeiten. Diese sind für eine blühende und gerechte Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung."

Ihr seht, das sind nicht nur Gedanken realitätsferner Menschen, die auf einer Blumenwiese sitzen und nichts Sinnvolles tun. Viele Menschen, auch hier in Deutschland, wünschen sich eine gerechte und harmonische Gesellschaft, in der es an nichts Existentiellem mangelt. 

„Think Big, Work Smart, Make it happen”, warum zum Teufel denn nicht? 

Es kann funktionieren, wenn jeder für das eintritt was wichtig ist.

Jeder kann ein Vorbild für Kinder, Eltern, Geschwister, Kollegen und Freunde werden.

Und das sind die Multiplikatoren. Denn jeder dieser Gruppen kennt wiederum andere Leute und die wieder andere usw.

So verändert man eine Gesellschaft.

Eine Idee oder Skizze, wie so etwas auch aussehen könnte, wäre folgende:

Gesellschaft durch Förderung und Innovation in sämtlichen Bereichen durch bedingungslose Absicherung allgemeinmenschlicher Bedürfnisse, wie z. B. Bildung und Kultur, voranzubringen im Sinne humanistischer Gedanken, Ideen und Ideale, bestimmt die Ziele sozialhumanistischer Aktivitäten.

Auf der Annahme beruhend, dass soziale Sicherheit, Bildung, gesellschaftlicher Wohlstand und humanistisches Weltbild sich gegenseitig fördern, soll dafür ein diese vier Punkte umfassendes Netzwerk gebildet werden.

Sozialhumanisten begreifen den Menschen nach humanistischen Gedanken, Ideen und Idealen und stellen ihn so – der Maxime des Menschen als einzigem Selbstzweck nach – in den Mittelpunkt ihres politischen Handelns. Jedes Bestreben, Gesellschaft organisatorisch zu unterlegen, gründet in dieser Maxime und vertritt somit den Anspruch, dieser hinreichend zu genügen.

Sozialhumanismus negiert ideologische (z. B. nationalistische oder religiöse) Perspektiven, indem er den Allgemeinen Menschen zentral als Grundlage jedes politischen Handelns unverhandelbar voraussetzt.

Die Verbindung von sozialen und wirtschaftlichen Fragestellungen mit den Gedanken, Ideen und Idealen des Humanismus wurde auch von den Begründern der Sozialen Marktwirtschaft entwickelt. Grundlagen hierfür finden sich sowohl in sozialistischen als auch verschiedenen religiös geprägten Ideologien.

Quelle: Sozialhumanismus – Wikipedia

 

Politik geht jeden an, 

ganz gleich ob in der Kommune, im Land, Bund oder international.

Was passiert, wenn sich keiner mehr dafür interessiert...

Man überlässt es den Menschen, die möglicherweise nicht die eigenen Werte und Vorstellung vertreten.

Und dann ist das Gejammer groß.

Warum ist es wichtig sich für Politik zu interessieren?

Wir möchten in einem Land leben, indem wir unser bestes Leben führen.

Wir möchten, dass unsere Kinder eine gute Bildung genießen.

Wir möchten unsere Meinung frei äußern dürfen.

Wir möchten ein sicheres zu Hause 

Wir möchten einen Job, von dem wir leben können

Wir möchten unsere Hobbies ausleben

Wir möchten bei Krankheit behandelt werden

Wir möchten, dass uns unsere Mitmenschen freundlich begegnen.

 

Das sind nur die Basics. 

Aber das System funktioniert nur, wenn wir alle einen Teil dazu beitragen. Rechte gibt es nur mit Pflichten! Eine Gemeinschaft funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Ich kann von anderen nichts erwarten, was ich selber nicht bereit bin zu tun. 

Die Hauptsäulen sind: KiTa, Schule, Bildung, Ausbildung, Arbeit, Respekt und Hilfsbereitschaft.

Wir müssen Verantwortung für uns selbst, unsere Familie und je nach Möglichkeit für (einen Teil) die Gesellschaft übernehmen

 

Was kann jeder tun:

  • Kinder in Ihrer Entwicklung unterstützen

Körperlich: auf Gesundheit, Ernährung und Bewegung achten

Seelisch: Kinder sollen sich sicher und erwünscht fühlen, 

lest ihnen vor, spielt und sprecht mit ihnen, helft ihnen bei Konflikten, bereitet sie aufs Leben vor und gebt ihnen Aufgaben.

Helft ihnen, die Schule zu überstehen und abzuschließen.

Helft Ihnen Ihre Interessen und Fähigkeiten zu entdecken.

Ermutigt sie zur Bildung und Arbeit und die damit verbundene Freiheit und Erfüllung.

 

  • Selber „am Ball“ bleiben:

Lebenslanges Lernen ist heute ein Muss und ein Privileg:

Wenn das Internet etwas Gutes hat, dann die Beschaffung von Informationen.

Jeder kann sich über alltägliches oder seine Interessen informieren und weiterbilden.

Heutzutage kann keiner mehr sagen….“das habe ich nicht gewusst“

Und nicht zu vergessen… es gibt auch noch Bücher, also analoges, gebundenes Papier zu jedem Thema 😉

Habt Mut und wagt Euch in eine Bücherei, stöbert, fangt klein an und wachst über Euch hinaus.

Jeder kann das!

 

  • Ehrenamt:

Ob in einem Verein, Organisation oder in „Eigenregie“.

Tragt einen kleinen Teil zum Allgemeinwohl bei.

Es wird Euch bereichern. Werdet ein Vorbild für andere und lernt darüber hinaus auch noch andere Leute kennen.

 

  • Lasst Kinder nach der Schule ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) absolvieren.

Es wird sie prägen und ihre Persönlichkeit entwickeln.

 

  • Habt Mut, einmal für ein Amt zu kandidieren:

Im Elternrat, Stadtrat, Verein, Betriebsrat....Dadurch könnt IHR mitgestalten.

 

Misserfolge passieren und gehören zum Leben dazu. Das heißt nicht, dass Ihr schlecht seid, sondern nur, dass Ihr noch nicht das Richtige für Euch gefunden habt. Bleibt dran! 

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